Scolari verlängert Vertrag
Portugal im Rausch der Freude

Damit hatte nach der Auftaktniederlage gegen Griechenland zu Beginn des Turniers wohl niemand gerechnet: Portugal steht als erster Endspielteilnehmer fest. Und das bedeutet Ausnahmezustand für ein ganzes Land. Und auch der Trainer sieht seine Zukunft bei den Portugiesen.

LISSABON. Ein historischer Triumph von Portugals Fußball-Helden hat einen kollektiven Freudentaumel im EM-Gastgeberland ausgelöst. Mit dem 2:1 (1:0)-Halbfinalerfolg am Mittwoch über die Niederlande zog die Mannschaft von Trainer Luis Felipe Scolari zum ersten Mal ins Finale einen großen Turniers ein und gab mit dem hoch verdienten Sieg den Startschuss für eine rauschende Siegesparty.

Das Team um Kapitän Luis Figo hatte mit einer titelreifen Leistung das Halbfinal-Trauma der EM-Gastgeber besiegt und erreichte als erste Heimmannschaft seit 20 Jahren das Endspiel. Gegner am Sonntag ist der der Sieger des zweiten Vorschlussrundenspiel zwischen Tschechien und den von Otto Rehhagel trainierten Griechen, das am (heutigen) Donnerstag in Porto stattfindet.

In Lissabon herrschte bis in den frühen Donnerstagmorgen der Ausnahmezustand, als Zehntausende in der Innenstadt die "selecao" feierten. Hupkonzerte, Trommeln und Trompeten legten über Portugals Hauptstadt eine ohrenbetäubenden Lärmkulisse. Auf der Avenida zwischen den zentralen Plätzen Marques do Pombal und Rossio bejubelten unzählige Menschen mit Freudentänzen und Gesängen den Endspieleinzug.

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