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SdK: Oetker soll Brau-und-Brunnen-Aktionären höhere Abfindung zahlen

Die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) will für die Aktionäre des Dortmunder Getränkekonzerns Brau und Brunnen (Jever, Brinkhoffs, Tucher Vita Cola) eine höhere Barabfindung erstreiten.

dpa-afx BERLIN. Die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) will für die Aktionäre des Dortmunder Getränkekonzerns Brau und Brunnen (Jever, Brinkhoffs, Tucher Vita Cola) eine höhere Barabfindung erstreiten. Die Bielefelder Oetker-Gruppe (Radeberger, Schöfferhofer, Clausthaler) hatte rund 97 Prozent der Aktien übernommen und will die übrigen freien Aktionäre im Squeeze-out-Verfahren abfinden und aus dem Unternehmen drängen.

Ein SdK-Sprecher kündigte gegenüber der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "Die Welt" (Freitagausgabe) an, seine Organisation werde nach der heutigen Außerordentlichen Hauptversammlung ein so genanntes Spruchstellenverfahren einleiten.

Die Oetker-Gruppe, die mit der Übernahme zum größten deutschen Bierbrauer wurde, will bisher als Barabfindung 86,38 Euro je Aktie zahlen. "Wir sehen noch einen gewissen Spielraum nach oben", sagte SdK-Sprecher Michael Kunert der "Welt". Er empfahl Brau-und-Brunnen-Aktionären, ihre Papiere noch nicht zu verkaufen. Andernfalls kämen die Anteilseigner nach Abschluss des Schiedsverfahrens nicht in den Genuß einer möglichen Erhöhung der Abfindung.

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