Seagram-Zukauf macht sich bezahlt: Pernod Ricard hebt ab

Seagram-Zukauf macht sich bezahlt
Pernod Ricard hebt ab

Die französische Spirituosen-Gruppe Pernod Ricard hat im vergangenen Jahr vor allem in Folge des Zukaufs von Seagram seinen Gewinn kräftiger als erwartet gesteigert. Für 2003 wollte das Unternehmen mit Verweis auf die derzeitige weltpolitische Unsicherheit keinen Ausblick geben.

Reuters PARIS. Der Netto-Gewinn sei 2002 um 15 Prozent auf 413 Millionen Euro gestiegen, teilte der weltweit drittgrößte Spirituosen- und Weinkonzern nach den britischen Konkurrenten Diageo und Allied Domecq am Mittwoch in Paris mit. Der operative Gewinn von Pernod Ricard, zu dessen wichtigsten Marken Ricard, Seagram's Gin, Pastis 51 sowie Ramazotti gehören, stieg auf 750 Millionen Euro nach 451 Millionen Euro.

Der Umsatz kletterte, wie bereits angekündigt, um mehr als sechs Prozent auf 4,835 Milliarden Euro. Analysten hatten beim Netto-Gewinn im Durchschnitt mit 384 Millionen Euro und beim operativen Gewinn mit 730 Millionen Euro gerechnet.

Das Unternehmen hatte seine Größe Ende 2001 durch den Zukauf von Seagram in etwa verdoppelt. Die Aktien von Pernod Ricard stiegen zeitweise bis auf 75,30 Euro und lagen im Verlauf an einer freundlichen Pariser Börse noch mehr als vier Prozent im Plus bei 73 Euro.

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