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SEB-Bank wegen falscher Beratung zu Argentinien-Anleihen verurteilt

Wegen falscher Beratung eines Kunden über die Risiken argentinischer Staatsanleihen hat das Oberlandesgericht Frankfurt die SEB-Bank zu 25 000 Euro Schadensersatz plus Zinsen verurteilt.

dpa-afx FRANKFURT. Wegen falscher Beratung eines Kunden über die Risiken argentinischer Staatsanleihen hat das Oberlandesgericht Frankfurt die SEB-Bank zu 25 000 Euro Schadensersatz plus Zinsen verurteilt. Ein Mitarbeiter habe die Risiken der Anlage so eingeschränkt dargestellt, dass der Kläger das tatsächliche Risiko nicht mehr sachgerecht einschätzen konnte, teilte die Anwaltskanzlei des Anlegers am Mittwoch mit.

Das Oberlandesgericht bestätigte die Angaben. In der Entscheidung folgten die Richter weitgehend dem Urteil der ersten Instanz am Landgericht Frankfurt. Sie reduzierten aber die ursprünglich angesetzte Schadenssumme von 36 000 Euro um 30 Prozent, weil der Kläger eine Mitschuld zu tragen habe.

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