SEC: Mehr Transparenz für US-Fonds

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SEC: Mehr Transparenz für US-Fonds

Die US-amerikanische Wertpapieraufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) hat neue ...

Die US-amerikanische Wertpapieraufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) hat neue Regeln für US-Investmentfonds beschlossen, so eine Meldung der Börsen-Zeitung vom 13. 2. 2004. Danach sind Fondsgesellschaften verpflichtet, Anleger halbjährlich über die bei ihren Fonds fälligen Gebühren und Kosten zu informieren, wobei diese für eine hypothetische Anlage von 1000 Dollar anzugeben sind. Darüber hinaus sind vierteljährlich Angaben über die in den Fondsportfolios gehaltenen Wertpapiere vorgeschrieben, wobei allerdings eine zeitliche Verzögerung der Veröffentlichung von 60 Tagen zugestanden wird. In Kraft treten sollten die Bestimmungen vier Monate nach ihrer offiziellen Veröffentlichung.
Zur Diskussion stellt die SEC weitere Vorschläge, nach denen die Gewährung bestimmter Vorteile an Vertriebspartner der Fondsgesellschaften untersagt werden soll. So sollen Mittel von Anlegern an die Vertriebspartner künftig nicht mehr ausgekehrt werden dürfen. Darüber hinaus soll es den Fondsgesellschaften untersagt werden, den Brokern als Gegenleistung für den Verkauf von Fondsanteilen Wertpapierhandelsaufträge zu gewähren. Aufgehoben werden könnte gemäß den Vorschlägen auch die SEC-Regel 12b-l, die Fondsgesellschaften bestimmte Zahlungen an Vertriebspartner ermöglichte.

Quelle: FINANZ BETRIEB, 01.03.2004

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