Sechs Milliarden Euro in Brüssel gemeldet
Sachsen: Schätzung der Flutschäden nach unten korrigiert

Sachsen hat zehn Wochen nach der Flut seine Schätzung der Hochwasserschäden erheblich nach unten korrigiert. Der Freistaat meldete bei der Europäischen Kommission in Brüssel jetzt 6 Mrd. Euro direkter Flutschäden an.

HB/dpa DRESDEN. Ursprünglich war der Schaden im Land mit rund 15 Mrd. Euro beziffert worden, mittelbare Schäden nicht eingerechnet. Diese im August genannte Summe sei lediglich eine ganz grobe Schätzung zu einer sehr frühen Zeit gewesen, erklärte der stellvertretende Regierungssprecher Hartmut Häckel am Mittwoch. Mit einer zuverlässigen Schadenssumme sei aber erst Ende November/Anfang Dezember zu rechnen.

Auch die jetzt nach Brüssel gemeldete Schätzung der direkten Überflutungsschäden, für deren Beseitigung derzeit staatliche Fördermöglichkeiten bestehen, sei noch nicht endgültig. Nicht in der Summe enthalten seien die Schäden, die von Versicherungen abgedeckt werden, Schäden an Hausrat oder privaten Fahrzeugen, die Kosten für Katastrophenschutz und Aufräumarbeiten oder die mittelbaren Schäden wie Ertrags- und Verdienstausfälle. Dafür können allerdings auch keine staatlichen Hilfen angefordert werden. Die Schäden an der Infrastruktur des Bundes, also an Bundesstraßen und bei der Bahn, seien in den sechs Mrd. Euro nicht berücksichtigt, in der ersten Schätzung aber teilweise enthalten gewesen.

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