Sechs Tote und mehr als 100 Vermisste: Erdrutsch in Bolivien

Sechs Tote und mehr als 100 Vermisste
Erdrutsch in Bolivien

Bei einem Erdrutsch in Bolivien sind nach neuen Schätzungen der Behörden bis zu 150 Menschen verschüttet worden. Zunächst war auf Grund von Funksprüchen aus dem betroffenen Ort Chima von bis zu 700 Vermissten die Rede gewesen. Bis Montagabend seien sechs Tote und sieben Verletzte gefunden worden, sagte ein Sprecher.

HB/dpa LA PAZ. Die Zahl der zerstörten Häuser und Hütten in dem Ort 190 Kilometer nördlich der Metropole La Paz war unmittelbar nach dem Unglück auf 400 geschätzt worden. Später wurden diese Angaben auf 150 korrigiert, berichteten bolivianische Medien am Dienstagmorgen.

Die Suche nach Überlebenden ging wegen mangelnden Räumgerätes nur sehr langsam vonstatten. Chima ist nur über eine unbefestigte Straße zu erreichen. Das Unglück sei auf starken Regen sowie möglicherweise auch auf zahlreiche Bergwerksstollen in der Nähe der Stadt zurückzuführen, hieß es. In der Region gibt es viele von Kooperativen betriebene Goldminen, die nur unzureichend gesichert sind. Eine Kommission solle die Ursache des Unglücks ermitteln, kündigte ein Sprecher der Behörden an.

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