Sechsstelligen Dollarbetrag gefordert
58-jähriger Berliner in Nigeria entführt

Ein in Nigeria entführter Geschäftsmann aus Berlin ist nach vier Tagen Folter von seinen Kidnappern freigelassen worden. Der mit brennenden Zigaretten misshandelte 58-Jährige liege derzeit in einem Berliner Krankenhaus, teilte die Polizei am Montag mit.

dpa BERLIN. Es gehe ihm den Umständen entsprechend gut. Der Grund seiner Freilassung am vergangenen Freitag in Lagos sei bislang nicht bekannt. Die Entführer hatten einen sechsstelligen US- Dollarbetrag als Lösegeld gefordert. Es sei aber kein Geld gezahlt worden. Sein Flugticket nach Deutschland habe der Geschäftsmann bei der Freilassung zurückerhalten.

Der 58-Jährige war den Angaben zufolge am 28. April in Nigeria eingetroffen, wo ihn angebliche Geschäftspartner am Flughafen abholten und entführten. Angelockt wurde der Deutsche nach Angaben der Ermittler durch ein betrügerisches Schreiben per E-Mail. In diesem sei ihm eine Provision geboten worden, wenn er mehrere Millionen Dollar aus afrikanischen Ländern herausschmuggele. Zuvor musste er jedoch einen Vorschuss ungenannter Höhe für Vertragsgebühren an die so genannte "Nigeria Connection" entrichten.

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