Sechster Anlauf einer Erdumrundung
Fossett meistert in Ballon erste Gefahr

Nach der ersten Gefahrensituation über dem Pazifik hat der amerikanische Abenteurer Steve Fossett in seinem Heißluftballon Kurs auf Chile genommen.

dpa ST. LOUIS. Nach rund einem Drittel der geplanten Weltumrundung hatte der rekordhungrige Millionär am Sonntag mit einer Schlechtwetterfront zu kämpfen. Am Dienstag wollte er Chile erreichen. Über den südamerikanischen Anden befürchtete Fossett erneut stürmische Winde.

In nur rund 400 Meter Höhe war der 58-Jährige unter den widrigen Winden über dem Pazifik hinweggefahren. Dann ließ er seinen silbernen Ballon wieder auf auf 7620 Meter steigen, berichtete das Kontrollzentrum der Mission in St. Louis im US-Bundesstaat Missouri.

"Wenn ich oben geblieben wäre, wäre ich direkt in ein Wetterchaos mit schwachen Winden in Richtung Südamerika gefahren", sagte Fossett per Satellitentelefon seinen Helfern. Am fünften Tag seines Rekordversuchs hatte er 9000 von 28 000 Kilometern zurückgelegt. Die Geschwindigkeit lag wegen des schlechten Wetters lediglich bei 51 Stundenkilometern. Der Ballon enthält ein Gemisch aus Helium und heißer Luft.

Fossetts sechster Anlauf, die Erde allein im Ballon zu umrunden, hatte am Mittwoch im Westen Australiens bei idealem Wetter begonnen. Von Südamerika soll die Rekordfahrt ins südliche Afrika und zurück nach Australien gehen.

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