Segeln Olympia
Erstes Segelgold vor Qingdao geht an Ayton

Beim Sieg der britischen Welt- und Europameisterinnen um Sarah Ayton hat Ulrike Schümann mit ihrer Yngling-Crew im olympischen Segelrevier vor Qingdao den vierten Platz belegt.

Nach ihrem vierten Platz auf dem olympischen Segelrevier in Qingdao waren die Berlinerin Ulrike Schümann und ihre Yngling-Crew zufrieden. "Ich bin sehr glücklich über diesen Abschluss. Wir haben gezeigt, dass wir das Segeln nicht verlernt haben. Das ist ein gutes Gefühl", sagte die dreimalige Vize-Weltmeisterin.

Schümann hatte sich mit einem zweiten Platz im abschließenden Medaillenrennen vom neunten Rang des Gesamtklassements nach vorn gearbeitet. Um die Chance auf eine Podiumsplatzierung hatte sich die 35-Jährige durch ihre durchwachsenen Ergebnissen in den vorherigen Wettfahrten gebracht. Mit Rang vier erzielte Schümann aber immerhin das beste Resultat des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) seit acht Jahren.

Gold für Britin Ayton

"Das Medaillenrennen hat klar gezeigt, dass mehr drin gewesen wäre. Aber das wissen die Seglerinnen selbst", meinte DSV-Sportdirektor Hans Sendes. Am Sonntagnachmittag (Ortszeit) haben die Brüder Jan-Peter und Hannes Peckolt (Hamburg/Kiel) die Chance auf die erste deutsche Medaille seit 2000. Die EM-Zweiten gehen als Fünfte ins Medaillenrennen im 49er.

Im Yngling sicherten sich die Britin Sarah Ayton und ihr Team den Sieg. Für Steuerfrau Ayton war es das zweite Olympiagold. Vor vier Jahren in Athen stand sie als Vorschoterin von Shirley Robertson ganz oben auf dem Podium. Silber ging an die Niederländerin Mandy Mulder, Bronze holte Griechenland um Sofia Bekatorou.

© SID

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