Segeln Olympia
Schwacher Start für Schümann und Co.

Die Berlinerin Ulrike Schümann und ihre Yngling-Crew verlieren das angestrebte Edelmetall bei den olympischen Segelrennen in Qingdao zunehmend aus den Augen. Aber auch für die übrigen Athleten des DSV läuft es alles andere als rund.

Die Berlinerin Ulrike Schümann verliert mit ihrer Yngling-Crew das angestrebte Edelmetall bei den olympischen Segelrennen in Qingdao zunehmend aus den Augen. Nach ihren enttäuschenden Ergebnissen zum Auftakt am Samstag erreichte die dreimalige Vize-Weltmeisterin auch am Sonntag nur die Ränge sieben und elf. Damit liegen die 35-Jährige und ihr Team nach vier von insgesamt zehn Wettfahrten vor dem Medaillenrennen nur auf dem neunten Platz der Gesamtwertung. Es führt die britische Welt- und Europameisterin Sarah Ayton.

Jan-Peter und Hannes Peckolt im 49er auf Rang 12

Nicht besser lief der Sonntag aus Sicht des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) im 49er. Die Brüder Jan-Peter und Hannes Peckolt (Hamburg/Kiel) kamen in ihrem ersten Rennen nicht über Platz 16 hinaus. In der zweiten Wettfahrt sprang immerhin der sechste Rang heraus, bevor es in der dritten von insgesamt 15 Regatten vor dem Medaillenrennen mit Platz elf wieder einen Rückschlag gab. In der Gesamtwertung sind die EM-Zweiten von 2007 vorerst Zwölfte. Die Spitzenposition übernahmen die Briten Stevie Morrison/Ben Rhodes.

Im Finn-Dinghy muss sich der zweimalige Olympiasieger Ben Ainslie nach vier Rennen mit dem zweiten Platz hinter dem US-Amerikaner Zach Railey zufriedengeben. Der DSV ist in den Wettfahrten der Einmannjolle mit keinem Starter vertreten.

Am Montag stehen im Yngling und Finn jeweils zwei und im 49er drei weitere Wettfahrten auf dem Programm. Zudem greifen die zweimaligen 470er-Europameisterinnen Steffi Rothweiler/Vivien Kussatz (München/Berlin) ins Geschehen ein. Ohne deutsche Beteiligung finden die Surf-Konkurrenzen der Frauen und Männer sowie die Rennserie im 470er der Männer zum Auftakt statt.

© SID

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