Segelsport
Eine deutsche Top-Platzierung

Der schwache Auftakt der Segler hat einen ziemlich ernüchternden Eindruck hinterlassen. Nur die Seglerinnen um Steuerfrau Kristin Wagner sind der Lichtblick der Segel-Flotte. Das Yngling-Team hat Kurs auf die Medaille genommen und macht sich damit zum einzigen Hoffnungsträger der Wassersportler.

HB ATHEN. Während das Wagner-Trio mit Zwischenrang drei im Saronischen Golf den richtigen Kurs gefunden hat, wurde der Rest des Teams vom Winde verweht. "Das ist kein Auftakt nach Maß, aber noch noch kein Grund zur Panik", machte der neue Teamchef Jochen Schümann sich und seinen 17 Seglern nach 32 der 126 geplanten Olympia-Rennen Mut.

Außer Wagners Dreihand-Kielboot Yngling kam am ersten olympischen Regatta-Wochenende nicht ein einziges deutsches Boot in die Top fünf der Gesamtwertung. Allerdings greifen die neben Kristin Wagner, Anna Höll und Veronika Lochbrunner (Feldafing/München/Lindau) ebenfalls als große Medaillen-Hoffnungen gehandelten Ex-Europameister Marcus Baur (Kiel) und Max Groy (Fleckeby) in der 49er-Jolle erst an diesem Montag ins Wettkampfgeschehen ein. "Diesmal will ich eine Medaille", kündigte der Olympia-Fünfte von Sydney an.

Vor vier Jahren schaffte Amelie Lux auf ihrem Mistral-Brett dieses Kunststück und fischte sensationell Silber aus dem Sydney Harbour. Mit neuer Kraft und altem Brett will sie auch in Athen noch einmal nach Edelmetall greifen, doch nach dem verpatzen Auftakt mit Rang 18 und 17 beim ungeliebten Starkwind um 30 Knoten liegt das Leichtgewicht nach zwei von elf Rennen als 17. schon 27 Punkte hinter Olympiasiegerin Alessandra Sensini zurück.

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