Seit 1980 bei Audi an Bord
Franz-Josef Paefgen: Der Auto-Liebhaber

Die Liebe zu Autos wurde Franz-Josef Paefgen in die Wiege gelegt. Schon für die Autowerkstatt seines Vaters konnte sich der 55-Jährige begeistern.

dpa INGOLSTADT. Nach seinem Maschinenbau-Studium und der Promotion zog es den gebürtigen Rheinländer 1976 zunächst zu den Fordwerken nach Köln. 1980 wechselte er zu Audi. 15 Jahre später rückte er in den Vorstand, ehe er 1997 Nachfolger Herbert Demls an der Konzernspitze wurde.

Seitdem konnte er der Konzernmutter VW Jahr für Jahr neue Rekordzahlen präsentieren. Die Panne beim Sportwagen Audi TT, als die Wagen nach einer Unfallserie nachgerüstet werden mussten, überstand er ohne größere Blessuren. VW-Chef Ferdinand Piech schätzte Paefgen vor allem wegen seines technischen Knowhows. Da der dominante Piech früher selbst Audi-Chef war, galt Paefgen in der Branche zeitweise vor allem als Befehlsempfänger für die Wünsche aus Wolfsburg.

Spätestens im Sommer wurden Spannungen zwischen Ingolstadt und Wolfsburg offensichtlich. In einem Interview warf Piech Audi Stillstand vor - und versetzte Paefgen damit einen Schlag ins Gesicht. Auch die Mitarbeiter, die Paefgen wegen seiner aufgeschlossenen und offenen Art schätzen, hatten kein Verständnis für die Attacke aus Wolfsburg. Entgegen allen Spekulationen muss Paefgen nun aber den VW-Konzern nicht verlassen. Er wird künftig als Generalbevollmächtigter für die Sportwagenaktivitäten und die Forschung des VW-Konzerns verantwortlich sein sowie Rolls Royce und Bentley führen.

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