Seit drei Jahren auf dem deutschen Markt
Dachfonds schneiden schlechter ab als Einzelfonds

Dachfonds schneiden schlechter ab als die entsprechenden Einzelfonds.

ddp.vwd HAMBURG. Schafften herkömmliche Aktienfonds in den vergangenen zwei Jahren im Schnitt ein Plus von 7,76 Prozent, brachten es die für die Anleger etwas teureren Dachfonds nur auf 2,16 Prozent, schreibt das Magazin "Geldidee" in seiner aktuellen Ausgabe. Dachfonds sind erst seit drei Jahren auf dem deutschen Markt. Stolze 26,4 Milliarden Euro (51,6 Milliarden Mark) pumpten die Anleger den Angaben zufolge bis zum 30. Juni in die bisher 240 verschiedenen Produkte.

Die Bilanz ist niederschmetternd. "Die Ergebnisse sind bisher dürftig - und das war auch abzusehen", kritisierte der unabhängige Fondsberater Gerd Bennewirtz. Dabei erschien die Idee zunächst sehr vielversprechend. Die Fondsgesellschaften wollten die besten Fonds einer Gattung unter einem Dach zusammenfassen und so eine überdurchschnittliche Performance erzielen. Doch viele Dachfonds investieren bevorzugt in hauseigene Produkte und schneiden dadurch schlechter ab als Spezialfonds, schreibt das Magazin.

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