Seit Jahresbeginn hat der Nikkei 16 Prozent verloren
Tokioter Börse schließt schwächer

Der Nikkei-Index schwächte sich um 182,6 Punkte oder 1,14 Prozent auf 15.820,11 Zähler ab

Reuters TOKIO Die Tokioter Börse hat am Dienstag trotz der positiven Vorgaben aus dem US-Markt schwächer geschlossen. Die Nachricht, dass die Kreditoren der verschuldeten Baufirma Hazama in Kürze eine Einigung über einen Schuldenerlass erreichen dürften, rissen zunächst den Bankensektor in die Tiefe und belasteten in Folge den Gesamtmarkt. Laut einer Meldung der Finanzzeitung Nihon Keizai Shimbun würden die Dai-Ichi sowie Mitsubishi Trust&Banking einen Teil des Hazama-Kredites von der Shinsei Bank übernehmen. Die Shinsei Bank hatte sich vergangenen Monat geweigert, die Schulden der Warenhauskette Sogo zu erlassen und hatte so zum Konkurs der Warenhauskette beigetragen.

Der Nikkei-Index schwächte sich um 182,6 Punkte oder 1,14 Prozent auf 15.820,11 Zähler ab und der umfassende TOPIX-Index gab 8,24 Punkte oder 0,56 Prozent auf 1468,62 nach. Der Nikkei tendiert damit für den Monat um neun Prozent tiefer und hat seit Jahresbeginn 16 Prozent verloren. Im Bankensektor gaben Dai-Ichi 4,66 Prozent auf 757 Yen nach, Fuji Bank fielen fast fünf Prozent auf 761 Yen und Industrial Bank of Japan schlossen 5,4 Prozent schwächer mit 754 Yen. Die drei Banken werden sich voraussichtlich kommenden Monat zum weltweit grössten Vermögensverwaltungs-Unternehmen, der Mizuho Financial Group, zusammenschliessen. Mitsubishi Trust sackten 2,71 Prozent auf 753 Yen ab. Die Bank hatte zuvor erklärt, in der Schuldensituation von Hazama sei noch nichts entschieden. Hazama gewannen 12,24 Prozent auf 55 Yen. Der Umsatz der ersten Sektion betrug insgesamt 478,99 (Vortag 604,85) Millionen Aktien.

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