Seit Januar neue Regeln
Porsche führt Gespräche mit der Börse

Der Sportwagenhersteller Porsche hat seinen Standpunkt bekräftigt, keine vierteljährlichen Unternehmensberichte vorzulegen, zugleich aber Kompromissbereitschaft in diesem Punkt signalisiert.

Reuters GENF. Vertriebsvorstand Hans Riedel sagte am Dienstag in Genf, Porsche führe derzeit Gespräche mit der Deutschen Börse darüber. "Die Position ist klar: Wir wollen die Quartalsberichterstattung nicht", sagte Riedel.

Allerdings "wird man aufeinander zugehen müssen". Porsche sehe sich in dieser Frage auch als Vorreiter in der Branche, in der die Berichterstattung alle drei Monate wegen des saisonal unterschiedlichen Geschäftsverlaufs von vielen Unternehmen kritisiert werde.

Porsche vertrete dabei eine Position, "die andere vielleicht nicht so deutlich formulieren würden", sagte Riedel auf dem Genfer Autosalon weiter. Seit Januar schreiben die Regeln der Börse für alle im MDax verzeichneten Unternehmen eine vierteljährliche Geschäftsberichterstattung vor. Als Sanktion könnte ein Unternehmen aus dem Index fallen, das sich an diese Regel nicht hält.

Porsche profitiert nach Worten von Riedel derzeit weiter von einem hohen Auftragsbestand und erwartet nach wie vor einen weltweiten Absatz von über 50 000 (Vorjahr 48 797) Fahrzeugen im bis Ende Juli laufenden Geschäftsjahr.

Nach dem vor allem in den USA erfolgreichen Monat Januar liege der Auftragseingang auch im Februar über Soll, sagte Riedel. In keiner Region der Welt zeichne sich für Porsche eine Eintrübung des Geschäfts ab.

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