Selbst Staatspräsident Kim Dae Jung ausgelassen
Südkorea steht Kopf

Ganz Südkorea stand Kopf: Nach dem WM-Gruppensieg der Nationalmannschaft über Portugal feierten die Koreaner am Freitag den größten Tag in ihrer Fußball-Geschichte mit einem Karneval in den Straßen.

dpa SEOUL. Allein in der Metropole Seoul verwandelten etwa 600 000 Menschen die Innenstadt in ein Meer aus roten Trikots und Nationalflaggen. Im ganzen Land verfolgten Fernsehberichten zufolge zwischen 1,5 bis zwei Mill. Fans vor riesigen Bildschirmen die Partie. 226 Großleinwände wurden in den Städten aufgebaut.

Immer wieder sangen die Menschen den Schlachtruf "Taehan Minguk". Bereits zweieinhalb Stunden vor Spielbeginn waren vor dem Rathausplatz von Seoul etwa 400 000 Schlachtenbummler versammelt. Vor dem Stadion in Incheon, wo das Spiel gegen Portugal stattfand, tanzten zehntausende Fans vor Freude. Auch in der zweitgrößten Stadt Busan und anderen Städten waren ähnliche Jubelszenen zu sehen.

Auch Staatspräsident Kim Dae Jung war außer sich vor Freude. Wie schon beim ersten Gruppenspiel gegen Polen (2:0) war er als Fan mit Schirmmütze im Stadion in Incheon.

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