Selbstmord nach Schusswechsel mit der Polizei
Amokläufer von Sacramento tötet sich selbst

Der Amokläufer, der am Wochenende in Sacramento vermutlich fünf Menschen tötete, hat sich in der Nacht zum Montag erschossen. Der 20-jährige ehemalige Wachmann richtete seine Waffe während eines Schusswechsels mit der Polizei gegen sich selbst.

ap SACRAMENTO. Zuvor hatte er einen Polizisten und wahrscheinlich einen Passanten angeschossen. Joseph Fergusons Amoklauf begann am späten Samstagabend. Nach bisherigen Erkenntnissen war der 20-Jährige außer sich, weil seine Freundin sich von ihm getrennt und sein Arbeitgeber, die Sicherheitsfirma Burns, ihn entlassen hatte.

Er soll zunächst das Auto seiner Exfreundin zerstört und die junge Frau, ebenfalls eine Burns-Mitarbeiterin, dann erschossen haben. Anschließend ermordete er offenbar drei weitere ehemalige Kollegen. Während seines Amoklaufs kündigte der 20-Jährige laut Polizei in Telefonaten mit Exkollegen an, er plane ein Blutbad, schlimmer als das eines ukrainischen Einwanderes, der im August sechs Angehörige getötet haben soll. Ferguson lebte zusammen mit seinem Vater. Bei der Durchsuchung der Wohnung stellte die Polizei rechtsextremistisches Propagandamaterial sicher. Außerdem fehlten nach Aussagen des Vaters "mehrere Waffen".

Nach den ersten Morden überwältigte Ferguson eine Exkollegin, fesselte sie an einen Baum und floh in ihrem Auto. Am Sonntagabend kostete sein Amoklauf dann einen fünften Menschen das Leben. Bei dem Opfer handelte es sich wiederum um einen Burns-Angestellten. Ferguson hatte den Mann und dessen Frau nach Angaben der Polizei mehr als zwölf Stunden lang in seiner Gewalt gehabt. Wieder floh der 20-jährige Amokläufer vom Tatort. Diesmal kam er jedoch nicht weit. Etwa acht Kilometer außerhalb der Innenstadt von Sacramento wurde er kurz nach Mitternacht von der Polizei gestellt.

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