Seltsames Ritual
Studenten setzen ihre Kommilitonen aus

Fünf hilflos aneinander gekettete Niederländer hat die Polizei in Nordhessen gefunden. Die Männer hätten in weißen Plastik-Anzügen am Rande eines Waldes bei Rhoden (Kreis Waldeck- Frankenberg) gehockt und um Hilfe gerufen

HB/dpa RHODEN. Das teilte die Polizei am Dienstag mit. Das vermeintliche Verbrechen habe sich bei genauerer Untersuchung jedoch als seltsames Ritual unter niederländischen Studenten entpuppt.

Die gefesselten Fünf hätten den verdutzten Polizisten erklärt, dass sie von ihren Kommilitonen ausgesetzt worden seien und den Weg nach Hause finden sollten - ausgestattet nur mit Wasser, Brot und etwas Geld als Überlebensration. Das sei in den Niederlanden Tradition, wenn man die Universität wechsle. Andere Kommilitonen seien dafür auch schon nach Marokko geflogen worden. Nach der Befreiung von ihren Ketten ließen sich die Männer von der Polizei zum nächstgelegenen Bahnhof fahren und traten die Heimreise an.

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