Senat erlaubt Kandidatur
McCain darf Präsident werden

Darf der republikanische Kandidat wirklich als US-Präsident amtieren, wenn er die Wahl gewinnt? Jetzt hat der Senat einstimmig entschieden: Er darf. Doch das war lange nicht sicher. Die Einschaltung der Kammer hatte einen besonderen Grund.

HB WASHINGTON. Der republikanische Senator John McCain kann offiziell für die Nachfolge von US-Präsident George W. Bush kandidieren, obwohl er eigentlich nicht auf amerikanischem Staatsgebiet geboren wurde. Der Senat in Washington billigte jetzt einstimmig die Wählbarkeit des designierten Präsidentschaftskandidaten.

Selbst McCains mögliche demokratische Herausforderer Hillary Clinton und Barack Obama stimmten dem zu. Der Verfassung zufolge dürfen nur in den USA geborene Staatsbürger das Präsidentenamt übernehmen. Mehrere Blogger hatten daher die Frage gestellt, ob McCain, der auf einem Marinestützpunkt in der Panama-Kanal-Zone zur Welt kam, überhaupt Präsident werden könne.

Laut US-Verfassung dürfen nur in den USA geborene Staatsbürger das höchste Amt im Land übernehmen. Weil die Panama-Kanal-Zone US-Territorium war, als McCain 1936 dort geboren wurde, stand für Rechtsexperten aber außer Frage, dass der Senator die rechtlichen Voraussetzungen für das Präsidentenamt erfüllt.

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