Senat hat entschieden
Brandenburger Tor bleibt für Autos geschlossen

Durch das Brandenburger Tor im Zentrum Berlins dürfen auch künftig keine Privatautos mehr fahren. Das beschloss der Berliner Senat am Dienstag. Für Busse, Taxis und Radfahrer wird das Wahrzeichen der Hauptstadt aber teilweise offen bleiben.

HB/dpa BERLIN. "Der Pariser Platz vor dem Tor gewinnt dadurch eine viel höhere Aufenthaltsqualität", begründete Stadtentwicklungssenator Peter Strieder (SPD) die Entscheidung. Ursprünglich sollte die Anfang Mai wegen Bauarbeiten beschlossene Sperrung der Ost-West-Durchfahrt am 15. September wieder aufgehoben werden. Die befürchteten Staus in der Innenstadt blieben jedoch aus. Die Gegenrichtung ist schon lange geschlossen.

CDU, FDP und Automobilverbände fordern weiterhin die vollständige Öffnung. Die Mehrheit der Berliner aber hatte in Meinungsumfragen die Umleitung des privaten Autoverkehrs durch die Seitenstraßen befürwortet. Daraufhin hatten sich die Regierungsfraktionen von SPD und PDS auf die jetzige Lösung verständigt. Strieder räumte ein, im Senat habe es unterschiedliche Meinungen zu dem Thema gegeben. Er sei jedoch der Ansicht, Berliner und Touristen sollten mit Taxi oder Bus zumindest in einer Richtung durch das Tor zu fahren können.

Nach den Prognosen für das Verkehrsaufkommen bis 2015 seien auch weiterhin keine Staus zu befürchten. Die Seitenstraßen hätten genug Kapazität.

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