Senator prüft Wechsel in den Geregelten Markt
"Wir fühlen uns dramatisch unterbewertet"

Die Senator Entertainment AG prüft gegenwärtig einen möglichen Wechsel ihrer Notierung vom Neuen an den Geregelten Markt.

vwd BERLIN. Wie der stellvertretetende Vorstandsvorsitzende und COO Friedrich-Carl Wachs in einem vwd Gespräch mitteilte, sei das Unternehmen durch den kürzlich erhaltenen Konsortialkredit in Höhe von 230 Mill. Euro für die kommenden Jahre "durchfinanziert". Ein Segmentwechsel könnte die Aktie wieder in "ruhigeres Wasser" bringen. Dies sei aber lediglich eine Option, die das Unternehmen zur Stärkung seines Aktienkurses prüfe. Ein Rückkauf von eigenen Papieren sei darüber hinaus ebenfalls denkbar.

"Wir fühlen uns dramatisch unterbewertet", sagte Wachs. Bei einer Marktkapitalisierung von gegenwärtig rund 27 Mill. Euro bestehe zudem die Gefahr einer feindlichen Übernahme. So betrage das Eigenkapital der Gesellschaft selbst nach den neuesten Zahlen noch knapp 190 Mill. Euro ohne Berücksichtigung der stillen Reserven. Selbst der Nominalwert der Aktien liege bei 34 Mill. Euro. Gegenwärtig habe man noch keine Anzeichen für einen heimlichen Käufer. "Wir sehen uns aber die Bewegungen ständig sehr genau an."

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