September-Anschläge kosten die Rückversicherer weltweit rund 70 Mrd. $
Versicherer klammern Terrorschäden aus

Rückversicherer planen nach den Worten des Chairmans der American International Group, Maurice Greenberg, in Zukunft nicht mehr für die Deckung von Terror-Schäden einzustehen.

Reuters SEOUL. "Wir sind von Rückversicherern darüber in Kenntnis gesetzt worden, dass sie mit dem 1. Januar Terrorismus nicht mehr einbeziehen", sagte Greenberg auf einer Konferenz in Seoul. Mit den Änderungen würden Financiers dazu angehalten, Risiken künftig selbst zu übernehmen, die zuvor von den Rückversicherern geschultert worden seien.

Die Anschläge vom 11. September in den USA werden die Versicherungen nach Expertenschätzung weltweit 70 Mrd. $ kosten. Nach den Anschlägen hatten Versicherer überdies angekündigt, die Versicherungsprämien möglicherweise stark anzuheben, da die Risiken einiger Unternehmungen neu bewertet und bepreist würden. Am Donnerstag hatte AIG mitgeteilt, dass die Gewinne des am Börsenwert gemessen weltgrößten Versicherungskonzerns wegen hoher Schadenersatzforderungen im dritten Quartal um 81 % gesunken seien. Das Unternehmen erzielte den Angaben zufolge im Zeitraum von Juli bis September einen Reingewinn von 326,8 Mill. $ oder zwölf Cents je Aktie, im Vergleich zu 1,7 Mrd. $ oder 65 Cents je Aktie im Vorjahr.

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