Serena Williams gewinnt bei den Frauen
Hewitt gewinnt in Wimbledon

Lleyton Hewitt seinen ersten Wimbledon-Titel geschnappt und darf den Tanz der Champions mit Serena Williams bestreiten.

HB LONDON. Fast wie erwartet hat sich "Regenmann" Lleyton Hewitt seinen ersten Wimbledon-Titel geschnappt und darf den Tanz der Champions mit Serena Williams bestreiten. In einem über weite Strecken einseitigen Endspiel beendete der topgesetzte Weltmeister aus Australien am Sonntag im wieder verregneten London den Höhenflug von David Nalbandian, der als erster Debütant überhaupt das Finale der All England Championships erreicht hatte. Nach 1:56 Stunden verwandelte Hewitt seinen zweiten Matchball zum 6:1, 6:3, 6:2 gegen den Argentinier und bekam als Nachfolger des Kroaten Goran Ivanisevic für seinen zweiten Grand-Slam-Titel die "hässlichste Salatschüssel der Welt" und ein Preisgeld von 787 500 Dollar.

Serena Williams gewinnt bei den Frauen

Serena Williams kassierte für ihren dritten Grand-Slam-Triumph nach Flushing Meadows 1999 und den French Open in diesem Jahr 729 000 Dollar. Wie in Paris vor einem Monat ließ die 20-Jährige Venus Williams keine Chance und entthronte die Titelverteidigerin mit 7:6 (7:4), 6:3. "Es ist verdammt schwer, Venus hier zu schlagen", sagte die Siegerin, die ihrer großen Schwester alles raubte: Den Titel, den sie zum dritten Mal nacheinander gewinnen wollte, Platz eins der Weltrangliste und schließlich auch die Hoffnung, sich für die finale Niederlage in Roland Garros revanchieren zu können.

Keine Voraussetzungen für ein gutes Match

"Serena hatte immer die bessere Antwort parat. Das muss man akzeptieren", meinte die zwei Jahre ältere Venus Williams. Im neunten Vergleich kassierte sie die vierte Niederlage und musste sich mit 364 500 Dollar trösten. Über das Finale meinte BBC-Kommentator Boris Becker: "Ich kann beim besten Willen meine Schwester nicht hassen." Die Grundvoraussetzung für ein gutes Match sei damit nicht gegeben.

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