Service-Provider verfehlte Ergebnisziel deutlich
Gigabell fährt über 24 Mill. DM Verlust ein

Internet-by-Call-Geschäfte liefen schlechter als erwartet.

adx FRANKFURT. Die Gigabell AG hat im ersten Halbjahr ihr Ergebnisziel verfehlt. Der Verlust betrug 24,191 Mill. DM und lag damit vier Mill. DM höher als ursprünglich geplant, teilte der Service-Provider am Montag in Frankfurt mit. Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr auf 22,446 Mill. DM und übertraf damit den des Vorjahreszeitraums um 133 %. Der Bereich Internet-by-Call-Produkte blieb auf Grund eines Preisverfalls von 60 % im April um mehr als 50 % hinter den Erwartungen zurück. Die Kernbereiche Internetzugang für Geschäftskunden und E-Commerce & Content stiegen leicht stärker an als ursprünglich geplant.

Investitionen und Abschreibungen stiegen im ersten Halbjahr überproportional, aber planmäßig gegenüber dem Vorjahreszeitraum an. "Angesichts des noch nicht realisierten Calling-Card-Umsatzes und der noch zu tätigenden Revision des Investments in das Glasfasernetz ist das erste Halbjahr der Gigabell AG planmäßig verlaufen", teilte Gigabell mit. Zurzeit ist die Gesellschaft mit der Neuausrichtung ihres Geschäftes befasst, an deren Ende eine auf ihre Kernkompetenzen konzentrierte Telekommunikationsgesellschaft stehen soll. Als Ziel peilt die Gesellschaft an, nach dem ersten Quartal 2001 im operativen Bereich schwarze Zahlen zu schreiben.

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