Services mit hohem Gewinn
DaimlerChrysler baut Bankgeschäft aus

Der Autokonzern DaimlerChrysler will das Geschäft mit seiner eigenen Bank kräftig ausbauen. Die DaimlerChrysler Bank GmbH bietet künftig neben dem klassischen Leasing- und Finanzierungsgeschäft einer klassischen Autobank auch Tagesgeldkonten und Fonds an.

dpa BERLIN. Ziel sei es, das neue Geldinstitut als "Zweitbank" am Markt zu etablieren, sagte der Vorstandschef des Finanzdienstleisters DaimlerChrysler Services, Klaus Mangold, am Donnerstagabend in Berlin. Mit der Vollbank-Lizenz bekommt die Bank auch die Möglichkeit, in anderen EU-Ländern tätig zu werden.

Die Service-Tochter des Autokonzerns - die frühere debis mit Sitz in Berlin - hat ihren operativen Gewinn im ersten Quartal 2002 von 0,4 Milliarden auf 2,6 Milliarden Euro deutlich gesteigert. Dies lag vor allem am Verkauf der verbliebenen Anteile an T-Systems ITS, dem früheren debis Systemhaus, an die Deutsche Telekom. Bereinigt um Einmal-Effekte stieg der operative Gewinn um 19 Prozent auf 178 Millionen Euro.

Der Umsatz lag mit 3,9 Milliarden Euro um 3 Prozent unter dem Wert des Vorjahresquartals. Zu den Erwartungen für das Gesamtjahr sagte Mangold nur: "Wir sind sehr optimistisch." Konkrete Zahlen nannte er nicht. Zugleich legte DaimlerChrysler Services weitere 900 Millionen Euro zur Risikovorsorge zurück. Die Gesamtvorsorge beträgt nun rund zwei Milliarden Euro. Mangold begründete die hohen Rücklagen mit den Worten: "Wir wollen auf einen konjunkturellen Einbruch vorbereitet sein."

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