„Sex sells“
Olympische Nackedeis haben Konjunktur

Der Chef des deutschen NOK, Klaus Steinbach, sieht die heimischen Athletinnen zwar lieber auf dem Treppchen als in einschlägigen Magazinen und Zeitschriften. Doch die zunehmende Zahl an „Olympia-Models" nimmt er gelassen.

HB ATHEN. Klaus Steinbach hat die zunehmende Zahl von Nacktmodellen im deutschen Olympia-Team gelassen hingenommen. "Ich sehe die Sportlerinnen zwar lieber auf dem Treppchen als im Playboy. Ich muss aber auch sagen, dass man unsere Athleten und Athletinnen, was die Optik angeht, herzeigen kann. Für die Bilder, die ich bisher gesehen habe, muss man sich nicht schämen", sagte der Präsident des Nationalen Olympischen Komitees (NOK) und Chef de Mission am Mittwoch in Athen.

Nach (fast) hüllenlosen Aufnahmen in dem einschlägigen Männermagazin ist vor allem Hockeyspielerin Fanny Rinne derzeit der Star auf dem Boulevard. Drei Tage vor Eröffnung der Spiele wurde die Fußball-Nationalspielerin Navina Omilade optisch in Ketten gelegt. Zu den begehrtesten deutschen Models des Olympia-Sommers zählen auch Sprinterin Sina Schielke, Ruderin Lenka Wech und Volleyballerin Kathy Radzuweit. "Sex sells", erklärte Steinbach. "In Zeiten zunehmender Kommerzialisierung kann man so möglicherweise seinen Marktwert steigern." Er mache deshalb niemandem, der sich vor der Kamera auszieht, einen Vorwurf: "Die Frage ist nur, wie weit man geht."

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