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Shell verdoppelt Nettogewinn im 2. Quartal - Basell-JV auf dem Prüfstand

(dpa-AFX) London - Der niederländisch-britische Ölkonzern Royal Dutch Shell < RDA.ASX > < ROY.FSE > < Shel.ISE > < She1.FSE > hat im zweiten Quartal seinen Nettogewinn mehr als verdoppelt. Der Gewinn sei um 54 Prozent auf 4,0 Milliarden US-Dollar geklettert, teilte das Unternehmen am Donnerstag in London mit. Beim gemeinsam mit Basf < BAS.ETR > geführten Joint-Venture Basell würden die strategischen Optionen einer Prüfung unterzogen, hieß es weiter.

(dpa-AFX) London - Der niederländisch-britische Ölkonzern Royal Dutch Shell < RDA.ASX > < ROY.FSE > < Shel.ISE > < She1.FSE > hat im zweiten Quartal seinen Nettogewinn mehr als verdoppelt. Der Gewinn sei um 54 Prozent auf 4,0 Milliarden US-Dollar geklettert, teilte das Unternehmen am Donnerstag in London mit. Beim gemeinsam mit Basf < BAS.ETR > geführten Joint-Venture Basell würden die strategischen Optionen einer Prüfung unterzogen, hieß es weiter.

Beide Unternehmen untersuchten die Möglichkeit eines Verkaufs von Anteilen an Basell, teilte Shell mit. Auch eine Veräußerung über die Börse sei möglich.

Der Gewinn zu aktuellen Widerbeschaffungskosten lag mit 3,768 Milliarden Dollar gerade noch im Rahmen der Erwartungen. Die Schätzungen der Analysten bewegten sich zwischen 3,5 und 4,3 Milliarden Dollar. Im Vorjahr hatte der Gewinn noch bei 3,257 Milliarden Dollar gelegen.

Der Gewinn je Aktie zu Wiederbeschaffungskosten (EPS-CCS) stieg bei Shell von 8,4 auf 8,8 Pence. Bei Royal Dutch erhöhte er sich von 0,84 auf 0,92 Euro. Die Explorations- und Produktions-Einnahmen seien im zweiten Quartal aufgrund von Abschreibungen um 3 Prozent gesunken, teilte Shell weiter mit. Die Öl- und Gasproduktion sei um 5 Prozent gefallen. Für das Gesamtjahr geht der Konzern von einer Produktion von 3,7 bis 3,8 Millionen Barrel (je 159 Liter) Öl oder Öläquivalente pro Tag aus. In 2005 sei mit einem Rückgang auf 3,5 bis 3,8 Millionen zu rechnen, hieß es.

Auch die Aktionäre sollen von dem verbesserten Ergebnis profitieren. Shell will die Quartalsdividende um 2,5 Prozent auf 6,25 Pence je Aktie anheben. Im Zusammenhang mit verschiedenen Verfahren wegen der Falschbewertung von Ölreserven ist der Konzern zu Strafzahlungen bereit. An die britische Aufsichtsbehörde werde ohne Anerkennung einer Schuld eine Summe von 17 Millionen Pfund gezahlt, teilte Shell mit. Die US-Behörde SEC erhalte eine Strafzahlung von 120 Millionen US-Dollar.

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