Shuttle-Flug verschoben
ISS-Crew stellt neuen Langzeitrekord auf

Die Langzeitbewohner der InternationalenRaumstation ISS bleiben wegen eines technischen Problems länger im All und stellen damit einen neuen US-Langzeitrekord auf.

dpa WASHINGTON. Die Langzeitbewohner der Internationalen Raumstation ISS bleiben wegen eines technischen Problems länger im All und stellen damit einen neuen US-Langzeitrekord auf. Wie die Raumfahrtbehörde NASA am Freitag mitteilte, gibt es ein Problem an dem kanadischen Roboterarm der Station.

Der für den 6. Mai geplante Start der Raumfähre Endeavour mit der Austauschcrew müsse nun mindestens bis zum 31. Mai verschoben werden, um die Astronauten für den Austausch eines Armgelenks im All zu trainieren. Die Shuttle-Mission selbst wurde auf zwölf Tage verlängert.

Die Langzeitbewohner an Bord der ISS - der russische Kommandant Juri Onufrienko sowie die Amerikaner Carl Walz und Daniel Bursch - werden damit mindestens 189 Tage im All bleiben. Der bisherige US- Rekord lag bei 188 Tagen. Russische Kosmonauten waren allerdings schon teilweise bis zu einem Jahr an Bord der früheren Raumstation Mir im All.

Privatkunden sollen indes die europäischen Einrichtungen der internationalen Raumstation kommerziell nutzen können. Das hat das Raumfahrtunternehmen Astrium (Bremen) mit der Europäischen Raumfahrtagentur ESA und zehn europäischen Unternehmen vereinbart. Ziel ist die Vermarktung der Station in den Bereichen Forschung, Kommunikation und Erdbeobachtung bis hin zur Werbung und Entertainment. Das Dienstleistungsangebot wird erstmals im April auf der Hannover-Messe vorgestellt, teilte Astrium am Freitag mit.

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