Shuttle-Start nicht vor Mittwoch
Astronauten sitzen im Weltall fest

Die drei Astronauten an Bord der Internationalen Raumstation (ISS) haben ihr Ticket zurück zur Erde fest gebucht, doch wann die Raumfähre sie nach sechs Monaten im All abholt, ist offen. Seit Donnerstag hat die Raumfahrtbehörde NASA den Shuttle-Flug der Endeavour immer wieder verschoben.

dpa CAPE CANEVARAL. Am Montag wurde ein Start für Mittwoch angepeilt. Die Pläne für einen Flug am Dienstag wurden abgeblasen, weil der Austausch eines Druckventils nach Angaben der NASA länger dauerte als zunächst geplant.

Wenn auch dieser Termin platzen sollte, gerät der Zeitplan allerdings vollends durcheinander. Die NASA könne nur bis Mittwoch das Radar-und Raketenüberwachungssystem der US-Luftwaffe nutzen, das für den Start unerlässlich sei, sagte NASA-Sprecher Bill Johnson. Danach habe die Airforce selbst Bedarf. Dann wäre ein Start erst nächste Woche möglich.

Die neue Crew, die Juri Onufrijenko, Daniel Bursch und Carl Walz nach sechs Monaten im All ablösen soll, vertrieb sich die Wartezeit in Florida mit leichtem Training. Die Russen Waleri Korsun und Sergej Treschew sowie die Amerikanerin Peggy Whitson sollen gut vier Monate in der Station arbeiten.

Die Ingenieure arbeiteten am Montag daran, ein Druckventil in einem der beiden Motoren der Endeavour auszutauschen. Die Arbeiten zogen sich in die Länge, weil am Wochenende ein Bauteil für den Testapparat fehlte, mit dem das neue Ventil geprüft werden muss. Sollte die Endeavour am Mittwoch starten, würden die drei am 17. Juni zurückkehren und erstmals wieder festen Boden unter den Füßen haben. Die Frage ist, ob das Wetter in Florida mitspielt. Seit vergangener Woche lauern um den Weltraumbahnhof Gewitterfronten, die bis Montag nicht abgezogen waren.

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