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Sicherheits-Firma sucht im Web nach Bin-Laden-Botschaften

Die englische Sicherheits-Firma Iomart hilft US-Behörden bei der Suche im Internet nach versteckten Botschaften der Terrororganisation Al-Qaida.

ddp GLASGOW. Wie das Nachrichten-Portal "Ananova" (www.ananova.com) am Mittwoch berichtete, ist Iomart (www.iomart.co.uk) in der Lage, Nachrichten zu finden, die mit dem sogenannten Steganografie-Verfahren versteckt wurden. Mit dieser Methode lassen sich Bilder, die über das Internet verschickt werden, zu Trägern von Geheimnachrichten umfunktionieren. Dazu werden einzelne Informationen in den Bilddateien minimal, für das menschliche Auge unsichtbar, verändert. Mit einer entsprechenden Software kann der Empfänger aus den veränderten Bildinformationen einen lesbaren Text gewinnen.

Nachrichten, die mit diesem Verfahren versteckt wurden, gelten als besonders schwer auffindbar. Dem Bericht zufolge verfügt Iomart über eine umfangreiche Datenbank, in der mehrere Millionen Bilder, die beispielsweise in Newsgroups getauscht werden, gespeichert sind. Eine Software gleicht verdächtige Bilder mit den gespeicherten Originalen ab und spürt so auch kleinste Datenveränderungen auf. Steganografieexperten können anschließend versuchen, aus den so gewonnenen Informationen die ursprünglichen Nachrichten zu entschlüsseln. Dem Bericht zufolge seien auf diese Weise bereits Hunderte von Texten, darunter einige in arabischer Sprache, gefunden und an die US-Behörden weitergereicht worden.

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