Sicherheitsexperten treffen sich
Israelische Armee setzt Granatwerfer gegen Palästinenser ein

dpa GAZA/ATHEN. Wenige Stunden nach israelischen Luftangriffen auf vermutete Zentren palästinensischer Extremisten im Gazastreifen hat die israelische Armee am Mittwoch erstmals palästinensische Positionen mit Granatwerfern beschossen. Zuvor hatten palästinensische Extremisten erneut die jüdische Siedlung Nezarim mit Mörsergranaten beschossen. Bei den Raketenangriffen vom Vorabend waren nach palästinensischen Angaben 70 Menschen verletzt worden.

In Athen trafen am Mittwochmorgen der israelische Außenminister Schimon Peres und der palästinensische Minister für internationale Zusammenarbeit Nabil Schaath zusammen, um über die Beendigung der Gewalt und die Wiederaufnahme von Friedensverhandlungen zu sprechen. Dabei bot Schaath die Rückkehr an den Verhandlungstisch auf der Basis bereits unterzeichneter Abkommen an. Ein Ende der Gewalt in den Palästinensergebieten sei unmittelbar an Fortschritte im Friedensprozess geknüpft, sagte Schaath nach Angaben informierter palästinensischer Kreise.

Erstmals seit mehreren Wochen wollen sich an diesem Mittwoch wieder Sicherheitsexperten Israels und der Palästinenser treffen, um über eine Eindämmung der Gewalt in den Palästinensergebieten zu sprechen. Wie der israelische Rundfunk am Morgen berichtete, wurde das erste Gespräch dieser Art seit der Wahl von Ariel Scharon zum israelischen Ministerpräsidenten Anfang Februar von US-Außenminister Colin Powell vermittelt. Die Palästinenser haben darauf bestanden, dass bei dem Gespräch ein Vertreter der USA anwesend ist. Wo das Treffen stattfinden wird, ist noch nicht bekannt.

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