Sicherheitsgespräche fortgesetzt
Tote bei Gewalttaten in Nahost

Ungeachtet der Fortsetzung der israelisch- palästinensischen Sicherheitsgespräche sind im Nahen Osten bei neuen Gewalttaten zwei Menschen getötet worden.

dpa JERUSALEM. Wie der israelische Rundfunk berichtete, wurde am Mittwochmorgen im Norden Jerusalems ein Fabrikarbeiter von einem Palästinenser erschossen. Der Schütze sei anschließend in eine nahe gelegene palästinensische Ortschaft geflohen. In der Nacht hatten israelische Soldaten in einem Flüchtlingscamp nahe Nablus zwei Palästinenser bei einem Feuergefecht getötet, zwei weitere Männer wurden verletzt.

Auch aus dem Gazastreifen wurden Schusswechsel gemeldet. Nach Angaben der Armee eröffneten Soldaten das Feuer auf eine Gruppe von Palästinensern, nachdem diese Granaten auf eine jüdische Siedlung abgefeuert hätten.

Trotz der weiter bestehenden Einschränkung der Bewegungsfreiheit von Palästinenserpräsident Jassir Arafat hatten israelische und palästinensische Experten ihre Sicherheitsgespräche am Dienstagabend fortgesetzt. Vertreter beider Seiten kamen in Tel Aviv zu einem fünfstündigen Treffen zusammen, an dem auch US-Experten teilnahmen. Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt, die Gespräche seien jedoch "kompliziert und nicht einfach" gewesen, hieß es im Anschluss.

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