Sicherheitskonferenz in Moskau
Nato will Kooperation mit Russland gegen Terror

Nato-Generalsekretär George Robertson sieht die enge Zusammenarbeit mit Russland als Grundpfeiler im Kampf gegen den internationalen Terrorismus.

HB/dpa MOSKAU. "Angesichts dieser beispiellosen Bedrohungen verfügt die euro-atlantische Gemeinschaft über ein ebenso beispielloses Mittel: eine echte Sicherheitskoalition mit der Nato und Russland als wichtigsten Partnern", sagte Robertson am Montag bei einer Sicherheitskonferenz in Moskau.

Erstmals fand eine derartige Nato-Russland-Tagung im russischen Verteidigungsministerium statt. Dies werteten Nato-Vertreter als neue Qualität in der Zusammenarbeit mit den Moskauer Militärs. Bislang hatte das westliche Bündnis Ansprechpartner eher im Kreml und im Außenministerium gefunden.

In seinem Vortrag nannte auch Verteidigungsminister Sergej Iwanow die internationale Kooperation als Grundlage für einen erfolgreichen Kampf gegen den Terror. Gleichzeitig sagte er, dass die Zeit für gemeinsame Einsätze mit der Nato noch nicht gekommen sei. "Es ist noch zu früh, über gemeinsame Militäroperationen gegen Terroristen zu reden", erklärte er.

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