Sicherheitsmaßnahmen verstärkt
Überfall auf Schweizer Delegierte

Nach einem Überfall auf Schweizer Delegationsmitglieder beim Uno-Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg sind die Sicherheitsmaßnahmen dort verstärkt worden.

dpa/HB JOHANNESBURG. "Die Polizei ist jetzt rund um die Uhr vor dem Hotel", sagte Delegationssprecher Daniele Waldburger am Montag. Wenige Stunden vor der Eröffnung des Gipfels war am Sonntagmorgen ein Einbrecher durchs Fenster ins Hotelzimmer einer schlafenden Delegierten eingedrungen und hatte Wertsachen gestohlen. Als er wenig später in einem anderen Zimmer von dem aufwachenden Opfer überrascht wurde, schoß er auf die Delegierte. "Es war ein gezielter Schuß, der aber daneben ging", erklärte Waldburger. Der Räuber entkam unerkannt.

"Die Schweiz hat von den Veranstaltern des Gipfels verlangt, dass die Sicherheit der Delegierten nicht nur in den Konferenzzentren, sondern auch den Unterkünften gewährleistet ist", erklärte Waldburger. Die unter Schock stehende Delegierte reiste unmittelbar nach dem Vorfall zurück in ihre Heimat. Das rund 20 Kilometer vom streng abgeschirmten Konferenzort in Sandton entfernte Hotel war der Schweiz offiziell von den Organisatoren zugewiesen worden.

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