Sicherheitsrat debattiert Rüstungsbericht am Donnerstag
Deutschland wird Irak-Bericht sorgfältig prüfen

Die Bundesregierung wird den gekürzten irakischen Waffenbericht bis zum Beginn der deutschen Mitgliedschaft im Uno Sicherheitsrat - Anfang Januar sorgfältig auswerten. Außenminister Joschka Fischer (Grüne) ging am Dienstag in der n-tv-Sendung "Maischberger" davon aus, dass die Bündnispartner Berlin auch umfassend über den vollständigen Irak-Bericht informieren werden.

HB/dpa BERLIN. Die Bundesrepublik, die von Januar an Mitglied im Sicherheitsrat sein wird, werde "wohlvorbereitet" sein, sagte Fischer.

Deutschland sollte nach Informationen aus New York noch am (heutigen) Dienstag eine von 12 000 auf etwa 3 000 Seiten stark gekürzte "Arbeitskopie" vorgelegt bekommen. Diese Version ist vor allem um jene Passagen bereinigt, in denen der Irak sein früheres Nuklearwaffenprogramm beschreibt. Das zensierte Dossier geht an die zehn nicht ständigen Sicherheitsratsmitglieder und alle fünf Länder, die am Jahresanfang einen Platz in dem Gremium übernehmen.

Nur die fünf ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates - USA, Russland, Frankreich, Großbritannien und China - hatten eine Kopie des vollständigen Originals des irakischen Dossiers erhalten. Der Sicherheitsrat wird am Donnerstag erstmals über den Rüstungsbericht aus Bagdad debattieren.

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