Siebel auf der Empfehlungsliste bei Goldman Sachs
Aktienticker New York

60 Dollar Kursziel auf Jahressicht sehen Analysten bei VA Linux.

HB NEW YORK. Die größte lokale US-Telefongesellschaft Verizon hat einen rund zweiwöchigen Streik endgültig beigelegt. Bereits zum Wochenauftakt hatte Verizon mit einem Großteil der Belegschaft eine Einigung erzielt. Auch die verbliebenen 37 000 Streikenden haben Entwürfe zu einem Dreijahresvertrag akzeptiert und werden Richtung Wochenende ihre Arbeit wieder aufnehmen. Die neue Vereinbarung beinhaltet eine zwölprozentige Lohnsteigerung sowie verbesserte Sozialleistungen. Durch den Streik waren etwa 28 Millionen Kunden in Mitleidenschaft gezogen worden. Seit Beginn des Streiks waren die Verizon-Aktien um 13 Prozent gefallen.

Die Aktie von Siebel steht bei der Investmentbank Goldman Sachs auf der Empfehlungsliste. Für Verunsicherung hatte die Nachricht gesorgt, dass Oracle Software für Kundenbeziehungsmanagement (CRM) kostenlos zur Verfügung stellen will. Damit dringt Oracle in das Kerngeschäft von Siebel Systems vor. An der Wall Street waren erste Bedenken hinsichtlich sinkender Gewinnmargen von Softwareunternehmen aufgekommen. Die Analysten von Goldman Sachs rechnen kurzfristig lediglich mit geringen Auswirkungen für Siebel. Beide Aktien werden weiterhin zum Kauf empfohlen. Die Kurse der Siebel-Aktie sind im vergangenen Jahr mehr als verfünffacht worden.

VA Linux, Hersteller von Linux Software und Computern, hat gute Quartalszahlen gemeldet. VA Linux hat im 4.Quartal zwar einen Verlust in Höhe von 4 Millionen Dollar oder 10 Cents pro Aktie verbucht. Damit wurden die durchschnittlichen Analystenschätzungen jedoch um 5 Cents geschlagen. Der Umsatz wurde gegenüber dem Vorjahr von 7,84 Millionen Dollar auf 50,7 Millionen Dollar ausgebaut. Die Investmentbank WR Hambrecht stuft die Aktien von kaufen auf aggressiv kaufen auf. Das Kursziel steht bei 60 Dollar auf Jahressicht. Die Analysten sehen weiterhin gute Wachstumsraten voraus. Die Nachricht könnte auch bei weiteren Linux basierten Unternehmen wie Red Hat neue Kursphantasien wecken.

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