Sieben Fahrzeuge pro Tag
Erster Maybach rollt im Herbst 2002 vom Band

Daimler-Chrysler will ab Herbst 2002 sein Luxusmodell Maybach produzieren. In der Manufaktur in Sindelfingen sollen jährlich bis zu 1 500 Limousinen hergestellt werden.

ap STUTTGART. Daimler-Chrysler will ab Herbst 2002 sein Luxusmodell Maybach produzieren. In der Manufaktur im Werk Sindelfingen sollen jährlich bis zu 1 500 Limousinen hergestellt werden, wie das Unternehmen am Montag in Stuttgart mitteilte. Die wichtigsten Märkte für den Luxuswagen seien die USA, Westeuropa und Japan.

Vorstandsmitglied Jürgen Hubbert sagte: "Auf Basis zukunftsweisender Mercedes-Technologie werden diese Fahrzeuge neue Standards in der Welt der Spitzenautomobile setzen und damit dem traditionsreichen Namen Maybach alle Ehre erweisen."

Mit dem Maybach gehören dann sechs Marken zum Daimler-Chrysler-Konzern. Wilhelm Maybach, langjähriger Weggefährte Gottlieb Daimlers, hatte 1900 den ersten Mercedes entwickelt, der mit vorn eingebautem Aluminiummotor, zwei Nockenwellen und dem Bienenwabenkühler ein Wegbereiter des modernen Fahrzeugbaus war. Im April 1907 hatte Maybach das Stuttgarter Unternehmen verlassen und entwickelte Motoren für Luftschiffe. Maybachs Sohn Karl begann 1921 in Friedrichshafen am Bodensee mit der Autoproduktion: Das damalige Flaggschiff war der Maybach Zeppelin DS 8.

Die neue Luxuslimousine wird in Sindelfingen in Handarbeit hergestellt. Es sollen nicht mehr als sieben Fahrzeuge am Tag vom Band rollen.

>> Der Maybach-Club

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