Sieben Länder in sieben Tagen
Fischer setzt Friedensbemühungen im Nahen Osten fort

Bundesaußenminister Joschka Fischer wird am kommenden Montag in den Nahen Osten reisen und seine Bemühungen um den Frieden fortsetzen. Geplant ist der Besuch von sieben Ländern in sieben Tagen. Erste Station ist voraussichtlich Syrien, hieß es aus dem Auswärtigen Amt am Montag in Berlin.

dpa BERLIN. Im Mittelpunkt der Gespräche stehen die Bemühungen um Frieden im Nahen Osten. Weitere Stationen der Reise sind Libanon, die palästinensischen Gebiete, Israel, Saudi-Arabien, Jordanien und Ägypten.

Fischer hatte bei seiner Reise im Juni zwischen Israel und den Palästinensern eine Waffenruhe vermittelt und die gefährliche Lage zumindest für kurze Zeit entspannt. Vor seiner Reise hatte er keinerlei Vermittlung geplant, war allerdings durch den blutigen Terror-Anschlag eines palästinensischen Selbstmordattentäters auf eine Discothek in Tel Aviv unvorhergesehen in diese Rolle gerutscht.

Damals verlängerte er für weitere Gespräche mit beiden Seiten seinen Aufenthalt in Israel und den palästinensischen Gebieten und brachte den Palästinenserpräsidenten Jassir Arafat dazu, eine "bedingungslose, sofortige Waffenruhe" auszurufen. Arafat kam damit offenbar einem massiven Vergeltungsschlag der israelischen Armee zuvor.

Die Vermittlung Fischers während seiner Nahost-Reise fand allseitiges Lob. Bundeskanzler Gerhard Schröder gratulierte ihm zu seinem erfolgreichen Vermittlungseinsatz, Bundespräsident Johannes Rau sprach seinen Dank aus. Auch die CDU/CSU-Opposition zollte Fischer Anerkennung.

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