Sieben Millionen Gäste erwartet
Oktoberfest-Besucher haben Nachholbedarf

Nachdem die Anschläge vom 11. September die Besucherzahlen auf dem Münchener Oktoberfest 2001 kräftig gedrückt haben, wird für das weltgrößte Volksfest in diesem Jahr wieder mit mehr Gästen gerechnet.

Reuters MÜNCHEN. "Es gibt einen Nachholbedarf auf Grund der Vorkommnisse im letzten Jahr", sagte Münchens Fremdenverkehrschefin Gabriele Weishäupl am Dienstag bei der Vorstellung des offiziellen Wiesn-Maßkrugs. Sie gehe von sechs bis sieben Millionen Besuchern aus. Im Vorjahr hatten rund 5,5 Millionen Menschen das Oktoberfest besucht - so wenig wie zuletzt im Jahr 1992. Wegen der Anschläge in den USA sowie des schlechten Wetters waren viele Menschen - vor allem Touristen - dem Volksfest fern geblieben. Wegen der Debatte um Preisanstieg im Zuge der Euro-Einführung rechnet Weishäupl allerdings mit einem sparsamen Konsum der Besucher: "Wir werden erleben, dass hier genau gerechnet wird, wofür man (...) sein Geld ausgibt."

Bereits 2001 hatten die Festwirte über sinkenden Absatz geklagt. Die Küchen verzeichneten ein 30-prozentiges Minus und der Bierkonsum sank um ein Fünftel auf etwa 4,8 Millionen Maß. Im laufenden Jahr wird das Maß (Ein Liter) Gerstensaft zwischen 6,30 Euro und 6,80 Euro kosten. 2001 lag er zwischen umgerechnet knapp sechs Euro und rund 6,50 Euro. Das 169. Oktoberfest beginnt am 21. September - einen Tag vor der Bundestagswahl.

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