Sieben Schüsse
US-Diplomat in Jordanien erschossen

Ein maskierter Schütze hat in der jordanischen Hauptstadt Amman am Montag einen US-Diplomaten erschossen.

HB/dpa AMMAN. Der 60 Jahre alte Mitarbeiter der amerikanischen Entwicklungshilfebehörde USAID wurde nach Angaben aus Sicherheitskreisen von sieben Kugeln getroffen, als er am Morgen um 7.30 Uhr Ortszeit sein Haus in West- Amman verließ. Der Täter konnte unerkannt entkommen. Die Polizei leitete eine Großfahndung ein. Ein hoher Regierungsbeamter betonte, bei dem Schützen handele es sich um einen Einzeltäter.

"Dieser Vorfall ist, unabhängig vom Motiv, ein Angriff auf Jordanien und seine nationale Sicherheit", zitierte die staatliche Nachrichtenagentur Petra Informationsminister Mohammed Adwan. Er sei überzeugt, dass der Täter gefasst werde.

Die überwiegende Mehrheit der Jordanier lehnt die Vorbereitungen des US-Militärs für einen Krieg gegen ihr Nachbarland Irak ab. Dies und die aus Sicht vieler Araber pro-israelische Haltung der Regierung von US-Präsident George W. Bush im Nahost-Konflikt haben in der Region in den vergangenen Monaten zu einer neuen Welle des Anti- Amerikanismus geführt.

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