Siege für Australien und Argentinien
Kiefer spielt beim World Team Cup im Einzel gegen Tschechien

Nach der Niederlage von Thomas Haas beim World Team Cup erhält Nicolas Kiefer nun auch seine Chance im Einzel. Teamchef Patrik Kühnen nominierte Kiefer am Montag für die zweite Begegnung gegen Tschechien.

HB DÜSSELDORF. Der Niedersachse trifft dabei am Dienstag (13.00 Uhr) im zweiten Einzel auf Radek Stepanek. Zum Auftakt tritt Rainer Schüttler gegen Jiri Novak an.

Schüttler und Kiefer hatten beim 2:1-Auftaktsieg am Sonntag gegen Spanien im Doppel für den entscheidenden Punkt gesorgt, nachdem Schüttler auch sein Einzel gewonnen hatte. Haas unterlag dagegen dem früheren French-Open-Sieger Albert Costa in zwei Sätzen und hatte sich selbst unzufrieden mit seiner Leistung gezeigt. "Tommy hat sein Spiel leider nicht so gefunden, wie er und ich mir das vorgestellt haben", hatte Kühnen erklärt.

Die Mitfavoriten Australien und Argentinien starteten am Montag erfolgreich in die 27. Auflage der Mannschafts-WM und gewannen am ersten Spieltag der Blauen Gruppe ihre Partien gegen die USA bzw. die Niederlande. Beide Erfolge standen jeweils schon nach den allesamt hart umkämpften Einzeln fest.

Mark Philippoussis setzte sich nach knapp drei Stunden 6:7 (1:7), 6:3, 7:6 (7:4) gegen Vince Spadea durch und feierte seinen ersten Sieg nach zuletzt acht Niederlagen. Philippoussis lag nach vielen Fehlern im letzten Satz bereits 2:5 zurück und wehrte beim Stand von 3:5 einen Matchball des aufschlagenen Amerikaners ab. Auch Hewitt und Robby Ginepri lieferten sich anschließend ein enges Match, in dem Hewitt beim 7:5, 6:7 (1:7), 6:4 den längeren Atem hatte. Die Amerikaner treten in Düsseldorf ohne ihren Star Andy Roddick an.

Argentinien fehlen bei der Mannschafts-WM in Hamburg-Finalist Guillermo Coria und David Nalbandian zwar ebenfalls seine derzeit besten Spieler, doch auch Gaston Gaudio und Juan Ignacio Chela verschafften den Südamerikanern einen gelungenen Start. Gaudio setzte sich 4:6, 6:2, 6:4 gegen den Niederländer Martin Verkerk durch. Dabei holte er sich gegen den letztjährigen Finalisten der French Open nach dem 2:2 im zweiten Satz sechs Spiele in Folge und sorgte damit für die Wende. Chela rang Sjeng Schalken anschließend nach 2:45 Stunden mit 6:3, 5:7, 7:5 nieder.

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