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Siemens bestätigt Überlegungen für weiteren Stellenabbau

Der Siemens-Konzern hat erstmals öffentlich Überlegungen für den Abbau von weiteren 4000 Stellen bei seiner krisengeschüttelten Netzwerksparte ICN bestätigt.

Reuters MÜNCHEN. "Das ist eine Plangröße. Es gibt noch keine Beschlüsse", sagte eine Siemens-Sprecherin am Montag in München. In den 4000 weltweit zur Disposition stehenden Arbeitsplätzen seien die 1300 Stellen enthalten, die nach den Worten von Siemens-Vorstand Peter Pribilla am Münchener ICN-Standort Hoffmannstraße wegfallen sollen, erläuterte die Sprecherin weiter. Der Betriebsrat des Konzerns hatte bereits Anfang August vom möglichen Abbau weiterer 4000 Stellen bei der defizitären Netzwerksparte berichtet. Bisher hatte der Konzern das nicht kommentiert.

In den vergangenen beiden Jahren hat ICN den Abbau von 16 500 Stellen angekündigt, rund ein Drittel der gesamten Belegschaft. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2001/2002 (Ende September) hatte die mit der schwachen Nachfrage nach Telekom-Infrastruktur kämpfende Sparte einen operativen Verlust von 366 Millionen Euro verbucht.

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