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Siemens: Haben Sonderdividende erwogen - Aber keine wegen Sparbemühungen

Der Technologiekonzern Siemens hat eine Sonderdividende erwogen, aber diese Idee wegen der aktuellen Kosteneinsparbemühungen verworfen. "Wir haben das gründlich diskutiert", sagte Konzernchef Heinrich von Pierer am Freitag bei einer Analystenkonferenz.

dpa-afx MÜNCHEN. Der Technologiekonzern Siemens hat eine Sonderdividende erwogen, aber diese Idee wegen der aktuellen Kosteneinsparbemühungen verworfen. "Wir haben das gründlich diskutiert", sagte Konzernchef Heinrich von Pierer am Freitag bei einer Analystenkonferenz. Die höchste Priorität liege für ihn aber bei Kostensenkungen.

"Wir haben unseren Beschäftigten eine Menge Druck gemacht", sagte der Ende Januar scheidende Vorstandschef auch mit Blick auf kostenlose Mehrarbeit in den nordrhein-westfälischen Handy-Werken in Bocholt und Kamp-Linfort. Damit hatte Siemens in Deutschland teils heftige Diskussion über die 40-Stunden-Woche in Deutschland angestoßen. Vor diesem Hintergrund wäre die Ausschüttung einer Sonderdividende an die Aktionäre sehr schwierig gewesen.

Bereits am Vortag hatte Finanzvorstand Heinz-Joachim Neubürger bei Vorlage der Geschäftsjahres-Ergebnisse 2003/04 gesagt, Siemens plane weder einen Aktienrückkauf noch eine Sonderdividende. Darüber hatte es in den vergangenen Wochen immer wieder Spekulationen gegeben.

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