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Siemens Medical Solutions gründet Joint Venture in China

Die Siemens Siemens-Tochter Medical Solutions wird mit der chinesischen Gesellschaft Shenzhen Mindit Instruments Co. ein Gemeinschaftsunternehmen für Magnetresonanz-Systeme gründen.

Reuters MÜNCHEN. Das Joint-Venture "Siemens Mindit Magnetic Resonance Ltd", an dem Siemens 75 Prozent der Anteile halte, werde seinen Sitz in Shenzhen haben, teilte der Siemens-Konzern am Dienstag in München mit. Ein entsprechender Vertrag sei zwischen den beiden Partnern bereits unterzeichnet worden. Dieser müsse nun noch von den verantwortlichen chinesischen Behörden genehmigt werden. Siemens sieht in dem Joint Venture eine hervorragende Möglichkeit, den chinesischen Markt zu erschließen.

Das Joint Venture werde als eine der ersten chinesischen Firmen Magnetresonanz-Tomographen mit 0,35 Tesla starken Permanent-Magneten entwickeln, herstellen und vertreiben, teilte Siemens weiter mit. Das neue Produkt arbeite mit der höchstmöglichen Feldstärke bei Permanentmagneten und liefert dadurch außerordentlich gute Bilder aus dem Körperinneren. Ein Magnetresonanzsystem werde hautsächlich bei Weichteilen wie dem Gehirn eingesetzt.

Den chinesischen Markt bezifferte eine Sprecherin von Siemens Medical Solutions auf 150 Magnetresonanzsystemen pro Jahr mit einem Wachstumspotenzial von 15 bis 20 Prozent. Der Preis pro System belaufe sich auf 250 000 Euro bis zwei Millionen Euro. Angaben zum geplanten Umsatz des Gemeinschaftsunternehmens, das 50 bis 70 Mitarbeiter beschäftigen werde, wollte sie nicht machen.

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