Archiv
Siemens mit Gewinnwarnung

Seine bisherige Geschäftsprognose wird der Technologie-Konzern nur erfüllen können, wenn Chip-Hersteller Infineon nicht mit in die Bilanz einbezogen wird.

rtr NEW YORK. Der Technologiekonzern Siemens wird seine bisherigen Geschäftsprognosen offenbar nicht erreichen, wenn er seine Computerchip-Tochter Infineon mit in die Bilanz einbezieht.

Die bisherige Prognose eines zweistelligen Umsatzzuwachses bei einer noch stärkeren Gewinnsteigerung werde zwar beibehalten, werde aber nur noch auf den Siemens-Konzern ohne Infineon bezogen, teilte Siemens am Dienstag in New York mit. Noch im Dezember hatte Siemens erklärt, die Prognosen für 2000/2001 gälten mit und ohne Infineon, an der Siemens knapp 70 Prozent hält.

Das Umfeld für die einzelnen Branchen, in denen die Siemens-Bereiche tätig seien, sei differenzierter geworden, teilte Siemens weiter mit. Mobiltelefone verzeichneten eine schwächere Nachfrage, während etwa der Bereich KWU (Energieerzeugung) boome, hieß es. Auch die Aussichten für die Halbleiterindustrie hätten sich in den vergangenen Monaten "deutlich verändert", hieß es.

Siemens verlor 4,08 % Prozent auf 115,10 Euro ab. Das Papier des Münchner Unternehmens war der am wenigsten gefragte Wert unter den Standardaktien.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%