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Siemens nennt am 1. Dezember mehr Details zum neuen Communications-Bereich

Der Technologiekonzern Siemens will am 1. Dezember auf einer Pressekonferenz mehr Details zu seinem neuen Bereich Siemens Communications nennen. Einen Tag später lade der Konzern dann zu einer Analystenkonferenz ein, sagte ein Sprecher am Donnerstag.

dpa-afx MÜNCHEN. Der Technologiekonzern Siemens will am 1. Dezember auf einer Pressekonferenz mehr Details zu seinem neuen Bereich Siemens Communications nennen. Einen Tag später lade der Konzern dann zu einer Analystenkonferenz ein, sagte ein Sprecher am Donnerstag. Der Konzern hatte die Zusammenlegung des Festnetz-Bereichs ICN und des Mobilfunk-Bereichs ICM zum mit Abstand größten Geschäftsbereich Anfang Juli angekündigt. Die Fusion erfolgte zum Oktober mit Beginn des neuen Geschäftsjahres 2004/05.

Die IG Metall fürchtet, dass der Verschmelzung etwa 500 Arbeitsplätze zum Opfer fallen könnten, wie sie in einem am Donnerstag veröffentlichten Rundschreiben schrieb. "Erst Ende November liegen die genauen Planungen für den COM-Bereich vor", hieß es. "Erst dann ist klar, ob es bei den 500 Arbeitsplätzen bleibt, die beim Zusammengehen von ICN und ICM in den Zentralbereichen wegfallen sollen, oder ob z. B. es auch Entwicklungsprojekte mit Überlappungen zwischen beiden Bereichen gibt."

Ein Siemens-Sprecher wollte dies nicht kommentieren. Siemens wolle Gründe präsentieren, warum die Fusion sinnvoll sei, sagte er. Es gehe nicht um Kostensenkungen, sondern um das neue Wachstumspotenzial von Siemens Communications. Anfang August hatte der heutige Bereichsvorstand von Siemens Communications Lothar Pauly gesagt, der Zusammenlegung von ICN und ICM würden Arbeitsplätze zum Opfer fallen. Es dürften einige 100 Stellen sein. Dies betreffe vor allem Arbeitsplätze in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, im Marketing oder im Personalbereich.

Die Achillesferse des neuen Bereichs Siemens Communications ist die Handy-Sparte. Im dritten Geschäftsquartal 2003/04 (Ende Juni) verbuchte Siemens im Handy-Geschäft wegen des Wettbewerbsdrucks unter anderem durch Nokia Verluste. Zwar verkauften die Münchner mit 10,4 Mill. Stück mehr Handys als ein Jahr zuvor (8,1 Mio), aber der Durchschnittspreis war gesunken.

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