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Siemens schweigt weiter zu Eisenbahn-Projekt in China

Der Elektro-Konzern Siemens hüllt sich nach Berichten über einen Rückschlag bei der milliardenschweren Modernisierung der chinesischen Eisenbahn weiter in Schweigen. Da es nach wie vor keine konkrete Mitteilung des chinesischen Eisenbahnministeriums zur Auftragsvergabe gebe, wolle man das Thema nicht kommentieren, sagte ein Unternehmenssprecher am Dienstag.

dpa-afx MÜNCHEN. Der Elektro-Konzern Siemens hüllt sich nach Berichten über einen Rückschlag bei der milliardenschweren Modernisierung der chinesischen Eisenbahn weiter in Schweigen. Da es nach wie vor keine konkrete Mitteilung des chinesischen Eisenbahnministeriums zur Auftragsvergabe gebe, wolle man das Thema nicht kommentieren, sagte ein Unternehmenssprecher am Dienstag.

Auch zu einem Bericht des "Handelsblatts" (Dienstagausgabe), wonach der Konzern gar nicht zu den Bietern für das Projekt gehört hatte, äußerte sich der Konzern nicht. Die Zeitung hatte unter Berufung auf Industriekreise in Peking berichtet, dass sich nur Unternehmen mit einem chinesischen Partner an dem Verfahren beteiligen konnten. Dies sei bei Siemens nicht der Fall gewesen.

Am Vortag hatte das chinesische Eisenbahnministerium bestätigt, dass der Zuschlag für das Zehn-Mrd.-Euro-Projekt an drei Konsortien mit Unternehmen aus Japan, China, Frankreich und Kanada gegangen sei. Details hatte das Ministerium nicht genannt. Chinesische Presseberichte hatten sogar von einer möglichen Vorentscheidung für die geplante, lukrative 1300 Kilometer lange Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Peking und Schanghai gesprochen, die aber nicht Teil der Ausschreibung war.

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