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Siemens-Standort Kirchheim bleibt erhalten

Die IG Metall und die Siemens AG haben sich nach Angaben der Gewerkschaft am Mittwoch auf eine Standortsicherung für das Siemenswerk in Kirchheim (Kreis Esslingen) für drei Jahre geeinigt.

dpa-afx KIRCHHEIM/TECK. Die IG Metall und die Siemens AG haben sich nach Angaben der Gewerkschaft am Mittwoch auf eine Standortsicherung für das Siemenswerk in Kirchheim (Kreis Esslingen) für drei Jahre geeinigt. Wie die IG Metall weiter mitteilte, seien für diese drei Jahre betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen worden. Bei Siemens in Kirchheim sind zur Zeit noch 228 Mitarbeiter beschäftigt. Die Zahl soll durch Altersteilzeit, Versetzungen und freiwillige Maßnahmen auf 175 reduziert werden.

Die Beschäftigten müssen nach Angaben der Gewerkschaft für die Sicherung ihrer Arbeitsplätze niedrigere Prämienlöhne und den Abbau seitheriger übertariflicher Zulagen in einer Höhe von rund elf Prozent hinnehmen. Um die Fertigungskapazität auf der Höhe des heutigen Niveaus zu halten, müssen die Beschäftigten begrenzte Mehrarbeit ohne Bezahlung leisten. Im Siemenswerk in Kirchheim gelte als Basis weiterhin die 35-Stunden-Woche. Die Gewerkschaft wies darauf hin, dass es keine Kürzung von tariflichem Urlaubsgeld oder tariflichen etrieblichen Sonderzahlungen gebe.

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