Siemens-Tochter hofft auf Kapitalerhöhung
Infineon plant zweiten Börsengang

Der Halbleiter-Hersteller rückt am Montag in den Dax auf. Der Vorstand prüft verschiedene Varianten für Zweitplatzierung und Kapitalerhöhung.

MÜNCHEN. Der Halbleiter-Hersteller Infineon geht davon aus, dass sich sein Großaktionär Siemens noch in diesem Jahr von weiteren Anteilen trennen wird. Derzeit würden mehrere Alternativen zum marktschonenden Verkauf weiterer Anteile geprüft, sagte Infineon-Vorstandschef Ulrich Schumacher dem Handelsblatt. Er machte auch deutlich, dass er eine gleichzeitige Kapitalerhöhung bei einer Zweitplatzierung für sinnvoll halte. Mit den Einnahmen daraus könne Infineon den hohen Investitionsbedarf decken.

Infineon steigt am kommenden Montag in den Deutschen Aktienindex (Dax) auf und rückt dort an die Stelle der Viag, die mit Veba zum Eon-Konzern fusioniert. Schumacher zeigte sich für die weitere Geschäftsentwicklung bei Infineon sehr optimistisch. Bei einer weiter positiven Entwicklung der Speicherchip-Preise könne eine Anhebung der Prognose für das Gesamtjahr 1999/2000 (30.9.) nicht ausgeschlossen werden, sagte der Konzern-Chef. Analysten rechneten bisher mit einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von bis zu einer Milliarde Euro.

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